Was ist los?

Light + Building 2026 eröffnet – Branche setzt auf Elektrifizierung und Vernetzung

· ⏱ 2 min

Annika Egloff-Schoenen, Geschäftsführerin und Redaktionsleiterin der ElektroWirtschaft, auf der Light + Building 2026.
Quelle: Katrin Wolff

Die offizielle Eröffnung fand im ZVEI-Technologieforum statt. Durch das Programm führte Annika Egloff-Schoenen, Geschäftsführerin des Fachverlags Arnold, die zunächst die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einordnete. Trotz konjunktureller Unsicherheiten sei es entscheidend, die Chancen der technologischen Entwicklung zu nutzen und den Wandel aktiv zu gestalten.

Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, betonte in seiner Rede die besondere Rolle der Messe als Treffpunkt der Branche, insbesondere in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. "Die Stimmung auf den Messen war zuletzt besser als die wirtschaftliche Lage", sagte er. Messen seien Orte, an denen Menschen zusammenkommen, miteinander sprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Light + Building stehe dabei für den engen Schulterschluss der Branche. "Messe ist Teamsport", so Marzin und verwies auf das Zusammenspiel von Industrie, Handwerk und Handel.

Auch Daniel Hager, Vorsitzender der ZVEI-Plattform Gebäude, hob die Rolle der Messe als Innovationsplattform hervor. "Hier sieht man Zukunft. Hier werden wir erleben, was technisch machbar ist und wie wir den CO₂-Ausstoß in Gebäuden nachhaltig reduzieren können", sagte er. Auf Messen werden Technologien greifbar und Lösungen für die Energiewende sichtbar. Zugleich betonte Hager die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen für Investitionen und Innovationen. Eines sei für ihn jedoch klar: "Die Zukunft ist elektrisch."

Auch aus politischer Sicht spielt die technologische Entwicklung eine entscheidende Rolle. Kaweh Mansoori, hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, zeigte sich überzeugt, dass Innovationen maßgeblich zur Bewältigung aktueller Herausforderungen beitragen können. Veranstaltungen wie die Light + Building seien wichtige Orte des Dialogs. "Die Zukunft wird gemeinsam gemacht – von Unternehmen, Politik und Gesellschaft", sagte der Minister und betonte, dass technologische Lösungen entscheidend dazu beitragen können, Herausforderungen wie Klimawandel, steigende Energiekosten und Digitalisierung zu bewältigen.

Mit ihrer internationalen Ausrichtung und einem umfangreichen Programm versteht sich die Light + Building als zentrale Plattform der Branche. Rund 75 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland. Damit bildet die Messe nicht nur aktuelle Markttrends ab, sondern bietet Orientierung in einer Phase tiefgreifender Transformation des Gebäudesektors.

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