Gebäude sind in Deutschland für rund 35 Prozent des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Insbesondere Nicht- wohngebäude tragen erheblich zum Energieverbrauch und zur Netzauslastung bei. Gleichzeitig wird ihr Beitrag zu einer kosteneffektiven Optimierung des gesamten digitalen, auf erneuerbaren Energien basierenden Energiesystems bislang wenig betrachtet.
Konkreter Anwendungsfall in Kassel
Im Rahmen der SET (Start Up Energy Transition) Pilots hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) einen konkreten Anwendungsfall untersucht, um digitale Lösungen für ein flexibles Energiesystem unter realen Bedingungen zu erproben und weiterzuentwickeln: einen Bürostandort des Fraunhofer IEE in Kassel. Er verfügt über eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, eine Photovoltaikanlage (PV) und eine Wärmepumpe. Bei der Steuerung sind ein dynamischer Stromtarif, zeitvariable Netzentgelte sowie eine netzorientierte Steuerung gemäß § 14a EnWG berücksichtigt.
Das Fraunhofer IEE koordinierte das Projekt und entwickelte die KI-Algorithmen. Zwei Unternehmen als weitere Projektpartner übernahmen diese Aufgaben: Smartplace integrierte die steuerbaren Anlagen und implementierte....
Das gesamte Interview finden Sie in der 01/2026 der BUS/SYSTEME, jetzt digital kostenfrei lesen mit dem Code MESSE26 mit unserer App oder dem eMagazin.
